Images

Allgemeine CloudStack-Hintergründe finden Sie in der offiziellen Dokumentation Working With Templates. Die folgenden Abschnitte ergänzen diese Informationen um SPARCI-spezifische Upload- und Betriebsregeln.

Templates

Auf den Servern der alten Social Information Processing (SIP) Cloud, die teilweise immer noch genutzt werden, können virtuelle Maschinen und QCOW2-Dateien mithilfe der lokalen Upload-Funktion von Apache CloudStack auf die SPARCI-Cloud "umgezogen" werden. VMs, die ein Root-Volume besitzen, auf dem das Betriebssystem installiert ist, müssen als Template hochgeladen werden. Die Template-Ansicht listet alle Templates in tabellarischer Form auf, und verschiedene Funktionen stehen den Benutzer:innen zur Verfügung:

Templates

Templates können mithilfe eines Filters (markiert in Rot) angezeigt werden. Templates können auch über einen lokalen Upload erstellt werden (markierter Bereich rechts).

Da die SPARCI-Cloud den Hypervisor KVM verwendet, können nur KVM-Maschinen auf SPARCI übertragen werden.

Bootfähige QCOW2-Images, die ein Betriebssystem enthalten, sollten normalerweise als Template hochgeladen werden. Der Upload als Volume ist für zusätzliche Datenplatten gedacht. Wenn ein bootfähiges Image versehentlich als Volume hochgeladen wurde, kann daraus unter Umständen später ein Template erstellt werden; für neue Betriebssystem-Images ist der direkte Template-Upload aber der klarere Weg.

Sofern VMs in der alten SIP-Cloud zusätzliche Datenvolumes enthalten, müssen diese Volumes separat über den Menüpunkt "Storage → Volumes" hochgeladen werden. Nach dem Upload können die Volumes als Datadisk bestehenden VMs zugeordnet werden, sofern die folgenden Bedingungen erfüllt sind:

  • Die VM wurde bereits erstellt.
  • Wenn die VM aus einem Template erstellt wurde, muss die VM erstmalig gestartet werden, damit das Root-Volume sauber installiert wird.
  • Die VM ist ausgeschaltet (die VM über die Apache CloudStack Benutzeroberfläche ausschalten, kein "shutdown now" auf der VM selbst ausführen usw.).

Das Pop-up-Menü für den Upload von Templates ähnelt dem Menü zum Hochladen von Volumes, jedoch müssen die Benutzer:innen weitere Informationen angeben:

Templates

Genau wie Volumes muss das Template als QCOW2-Datei vom lokalen Rechner hochgeladen werden. Apache CloudStack bietet auch hier eine Drag-and-drop Funktion. Darüber hinaus müssen der Name, die Beschreibung, die Zone, der Hypervisor, das Format, der OS-Typ und andere Einstellungen festgelegt werden. Name und Beschreibung können frei gewählt werden, als Zone muss die einzige verfügbare Zone ausgewählt werden. Wie bereits erwähnt, verwendet SPARCI eine KVM-Umgebung, daher sollte als Hypervisor KVM ausgewählt werden und das Format QCOW2. Der OS-Typ kann vom ursprünglichen VM-Template abweichen, das importiert wird. Im Bereich "OS Type" muss das Betriebssystem ausgewählt werden. Wenn eine bestimmte Linux-Version nicht in der Liste enthalten ist, kann "Other Linux" ausgewählt werden.

Hinweis

Die darunter liegenden Checkboxen müssen normalerweise nicht ausgewählt werden. Ändern Sie Optionen wie HVM, Boot Mode oder ähnliche Hypervisor-Einstellungen nur, wenn Sie wissen, dass Ihr Image diese Einstellung benötigt oder die Cloud-Administration dies ausdrücklich empfiehlt.

Nach dem Upload finden Sie eigene Templates über den Filter "My templates" beziehungsweise die entsprechende Template-Ansicht des Accounts oder Projekts. Beim Erstellen einer VM aus einem hochgeladenen Template muss der OS Type weiterhin zum Gastbetriebssystem passen, weil CloudStack daraus Treiber-, Controller- und Boot-Annahmen ableitet.

Große Templates belegen Secondary Storage. Wenn ein Template nicht über die Oberfläche gelöscht werden kann, weiter sichtbar bleibt oder Quota blockiert, obwohl es gelöscht wurde, melden Sie Template-Name, Projekt/Account und Fehlermeldung an die Cloud-Administration.

Eigene Templates erstellen

Ein robuster Weg zu einem eigenen Projekt-Template ist:

  1. Erstellen Sie eine VM aus einer ISO.
  2. Installieren und aktualisieren Sie das Betriebssystem.
  3. Richten Sie SSH, Benutzer, Fallback-Zugang über die Web-Konsole und benötigte Basispakete ein.
  4. Fahren Sie die VM über die CloudStack-Oberfläche herunter.
  5. Hängen Sie die ISO aus, damit die VM nicht wieder in den Installer startet.
  6. Erstellen Sie aus dem Root-Volume ein Template.
  7. Testen Sie mit einer neuen VM, ob das Template bootet und SSH wie erwartet funktioniert.

Die gemeinsam bereitgestellten Ubuntu-Templates sind Cloud-Images und können je nach Herkunft unterschiedlich vorkonfiguriert sein. Wenn eine Forschungsgruppe reproduzierbare Einstellungen benötigt, ist ein eigenes, getestetes Projekt-Template meist zuverlässiger.

ISO nach Installation entfernen

Wenn eine VM nach der Betriebssysteminstallation wieder in den Installer startet, ist die ISO wahrscheinlich noch angehängt oder in der Bootreihenfolge vor dem Root-Volume. Fahren Sie die VM in CloudStack herunter, detachieren Sie die ISO über die VM-Detailansicht und starten Sie die VM anschließend wieder.

Upload-Fehler und Timeouts

Bei großen lokalen Uploads kann es zu Timeouts oder Zuständen wie UploadError kommen. Prüfen Sie nach dem Upload, ob das Template oder Volume wirklich in CloudStack verfügbar ist. Wenn ein Upload verschwindet oder dauerhaft auf Fehler steht, versuchen Sie den Upload erneut. Bei wiederholten Fehlern melden Sie Dateigröße, Upload-Typ, Account/Projekt und Fehlermeldung an die Cloud-Administration; in manchen Fällen muss ein Timeout oder ein fehlerhafter Upload-Zustand administrativ bereinigt werden.

ISO-Dateien

Im Bereich "Images" können neben Templates auch ISO-Dateien hochgeladen werden, die für die erstmalige Installation von virtuellen Maschinen verwendet werden können. Vorhandene ISO-Dateien werden ebenfalls in tabellarischer Form in Apache CloudStack angezeigt:

Templates

Über den Filter (rot markiert) können eigene ISO-Dateien oder ISO-Dateien aus der Community angezeigt werden. Mit dem "Projects"-Schalter können auch ISOs von allen Projekten angezeigt werden.

Apache CloudStack kann eine ISO-Datei über den Button "Register ISO" direkt von einer HTTP/HTTPS-URL herunterladen und bereitstellen:

Templates

In der ersten Zeile muss die URL angegeben werden, von der die ISO-Datei heruntergeladen werden soll. Hier sind Beispiele für gültige URLs:

Die Felder "Name" und "Description" können frei gewählt werden, der "Bootable"-Schalter muss jedoch aktiviert sein. Die Auswahl des "OS Type" erfolgt analog zum Hinzufügen von Templates. Der "Extractable"-Schalter kann deaktiviert sein. Wenn die ISO-Datei allen Benutzer:innen der SPARCI-Cloud zur Verfügung gestellt werden soll, kann der "Public"-Schalter aktiviert werden. Nach dem Klick auf die Schaltfläche "OK" lädt Apache CloudStack das Image im Hintergrund herunter, was einige Minuten dauern kann.

Hinweis

Der Download von ISO-Dateien von Remote-Servern ist nur über eine HTTP/HTTPS-URL möglich. FTP und ähnliche Protokolle werden nicht unterstützt.

Alternativ können auch ISO-Dateien vom lokalen Rechner hochgeladen werden. Das Verfahren ähnelt dem Herunterladen einer ISO-Datei von einem Remote-Server, jedoch ziehen die Benutzer:innen die ISO-Datei per Drag-and-drop vom lokalen Rechner in die Ansicht anstelle einer URL anzugeben:

ISO-Dateien

KUBERNETES ISO-DATEIEN

Über die Schaltfläche "Kubernetes ISOs" können in tabellarischer Form alle verfügbaren Kubernetes-Versionen in Apache CloudStack angezeigt werden. Benutzer:innen haben in dieser Ansicht keine Funktionen, nur der Cloud-Administrator kann neue Kubernetes-Versionen herunterladen oder ältere Versionen löschen. Allgemeine Informationen zum CloudStack-Mechanismus finden Sie in der offiziellen Dokumentation zum CloudStack Kubernetes Service.