Frequently Asked Questions (FAQ)

Hier sind einige Frequently Asked Questions (FAQs) zum Thema:

Wer kann auf das Self-Service-Portal von SPARCI zugreifen?

Eigene Accounts für das Self-Service-Portal werden grundsätzlich nur für wissenschaftliche Mitarbeiter:innen eingerichtet. Studierende und studentische Hilfskräfte erhalten keinen direkten Zugang zur Verwaltungsoberfläche.

Können Studierende die Ressourcen von SPARCI nutzen?

Ja, Studierende können die SPARCI-Ressourcen nutzen, wenn sie von wissenschaftlichen Mitarbeiter:innen oder Professor:innen der Universität Koblenz betreut werden. Dies kann im Rahmen einer Abschlussarbeit oder eines Projektes geschehen. Direkter Zugriff auf die Verwaltungsoberfläche von SPARCI steht Studierenden jedoch nicht zur Verfügung.

Wie kann ich einen Zugang zur Cloud beantragen?

Bitte senden Sie eine Anfrage an Herrn Mevludin Blazevic. Der Onboarding-Prozess erfolgt manuell. Da Benutzer:innen immer einer Forschungsgruppe zugeordnet werden, nennen Sie in Ihrer Anfrage bitte Ihre zugehörige Forschungsgruppe und ob bereits ein CloudStack-Account für diese Gruppe existiert.

Kann mein Account für beide CloudStack-Instanzen freigeschaltet werden?

Ja. Accounts können entweder nur für die CloudStack-Instanz am Campus oder zusätzlich auch für die Instanz am Bubenheimer Weg eingerichtet werden. Eine zusätzliche Freischaltung für den Bubenheimer Weg muss separat manuell beantragt werden.

Können GPU-Ressourcen für KI und ML-Berechnungen genutzt werden?

Ja, der Cluster verfügt über leistungsstarke NVIDIA-A100-Grafikkarten, welche auch über die Cloud genutzt werden können. Wenden Sie sich an die Cloud-Administratoren Arnold Arz oder Mevludin Blazevic, um weitere Informationen zu erhalten.

Wie beantrage ich eine GPU für eine VM?

Erstellen Sie zunächst eine passende VM in CloudStack und stellen Sie danach eine Anfrage an die Cloud-Administration. Nennen Sie dabei den VM-Namen, die Forschungsgruppe, den geplanten Einsatzzweck, den Zeitraum und den ungefähren GPU-Speicherbedarf. Die vGPU-Zuweisung kann nur durch die Administration erfolgen. Nach der Zuweisung installieren Sie in der VM den empfohlenen SPARCI-GRID-Treiber. Details finden Sie unter Installation und Support von GPUs.

Kann ich eine GPU vorübergehend freigeben und später wieder anfragen?

Ja. Da GPU-Kapazität knapp ist, kann es sinnvoll sein, eine aktuell nicht benötigte vGPU durch die Administration lösen und für andere Gruppen freigeben zu lassen. Geben Sie dabei an, ab wann Sie die GPU voraussichtlich wieder benötigen. Eine spätere Reaktivierung, ein GPU-Wechsel oder die Zuweisung eines anderen vGPU-Profils kann ein kontrolliertes Herunterfahren der VM erfordern.

Welche GPU-Größe soll ich anfragen?

Richten Sie die Anfrage am realen VRAM-Bedarf Ihres Workloads aus. Große Modelle, große Batch Sizes, hyperspektrale Bilddaten oder lange Trainingsläufe können auf einem 20-GB-Profil mit CUDA-Out-of-Memory abbrechen, auch wenn eine solche GPU für andere Aufgaben schnell genug ist. Wenn Sie eine 40-GB- oder 80-GB-GPU benötigen, nennen Sie den Grund, den Zeitraum und möglichst konkrete Angaben zum Speicherbedarf, zum Beispiel Modellgröße, Batch Size oder Datensatztyp. Die Zuweisung hängt von der aktuellen Verfügbarkeit ab.

Kann ich GPU-Ressourcen aus einem anderen Rechenzentrum an meine bestehende VM hängen?

In der Regel nein. GPU-Zuweisungen sind an CloudStack-Instanz, Rechenzentrum, Host und Netzwerksegment gebunden. Wenn ein Workload auf Hardware in einem anderen Rechenzentrum wechseln soll, muss meist dort eine neue VM erstellt und der Zustand über Snapshot, Template, Backup oder Datenkopie migriert werden.

Warum startet meine GPU-VM nach Stop, Resize oder Disk-Änderung nicht mehr?

GPU-VMs müssen häufig auf einem bestimmten Host starten, auf dem die zugewiesene oder reservierte vGPU verfügbar ist. Nach Stop/Start, Skalierung, Disk-Änderungen oder Hostproblemen kann CloudStack deshalb Fehler wie No suitable host found anzeigen. Melden Sie solche Fälle mit VM-Name und Fehlermeldung an die Cloud-Administration; die Host-Platzierung und vGPU-Zuweisung müssen häufig administrativ korrigiert werden.

Kann ich eine GPU-Instanz auch für CPU-lastige Workloads verwenden?

GPU-Hosts sollen normalerweise nur für VMs verwendet werden, die tatsächlich eine GPU benötigen. Reine CPU-Workloads blockieren dort knappe Ressourcen für GPU-Nutzer:innen. Wenn eine Anwendung nur wenige Threads nutzt oder besonders stark vom CPU-Takt abhängt, sollte zuerst eine geeignete CPU-Instanz gewählt und der tatsächliche Bedarf mit der Cloud-Administration geklärt werden.

Welchen NVIDIA-Treiber soll ich in einer GPU-VM installieren?

Verwenden Sie den in der SPARCI-Dokumentation verlinkten beziehungsweise von der Cloud-Administration genannten GRID-Treiber. Installieren Sie nicht blind generische NVIDIA-Treiber aus Ubuntu-Paketquellen oder von der öffentlichen NVIDIA-Downloadseite, da die Treiberversion zur vGPU-Software auf dem Host passen muss. Prüfen Sie die Installation anschließend mit nvidia-smi.

Wie prüfe ich, ob meiner VM wirklich eine GPU zugewiesen wurde?

Prüfen Sie zuerst mit lspci | grep -i nvidia, ob die vGPU als PCI-Gerät in der VM sichtbar ist. Wenn dort ein NVIDIA-Gerät erscheint, ist die GPU grundsätzlich durchgereicht. Danach muss nvidia-smi funktionieren; erst dann sind Treiber, Kernelmodul und vGPU-Lizenzierung ausreichend funktionsfähig. Wenn lspci nichts zeigt, sollte die Cloud-Administration die vGPU-Zuweisung prüfen. Wenn lspci etwas zeigt, aber nvidia-smi fehlschlägt, liegt die Ursache meist in Treiber, Lizenzierung oder Gast-Konfiguration.

Was bedeutet ein vGPU-Lizenzproblem innerhalb der VM?

Die Cloud-Administration weist die vGPU zu und stellt die Host-Seite bereit. In der VM muss zusätzlich der GRID-Treiber installiert sein und der vGPU-Client muss eine Lizenz beziehen können. Prüfen Sie den Lizenzstatus mit sudo nvidia-smi -q | grep License. Hinweise zur Client-Konfiguration und zum Lizenz-Token stehen unter vGPU-Lizenzierung und Client-Konfiguration.

Unterstützt die Cloud-Administration auch bei Problemen innerhalb meiner GPU-VM?

Die Cloud-Administration unterstützt bei GPU-Problemen aus Sicht der Infrastruktur, zum Beispiel bei der korrekten Zuweisung der GPU oder der Host-Platzierung der VM. Fehler innerhalb der VM, etwa bei Treibern, CUDA oder anderen Softwarepaketen, müssen von den Nutzer:innen selbst behoben werden.

Was deckt der Cloud-Support ab?

Der Cloud-Support hilft bei CloudStack-Zugang, Orientierung in der Oberfläche, VM-Erstellung, Ressourcenlimits, Security Groups, Storage-, Host-, Netzwerk- und GPU-Infrastrukturproblemen. Nicht zum Support gehören die laufende Linux-Administration innerhalb der VM, Workload-Deployment, Anwendungskonfiguration, Python-/Docker-/ML-Debugging oder die Sicherheitsverwaltung innerhalb der VM. Details stehen unter Supportanfragen.

Kann ich Docker in einer SPARCI-VM verwenden?

Ja. Docker-Container laufen innerhalb einer CloudStack-VM. CloudStack erzeugt keine VMs direkt aus Docker-Images oder Dockerfiles; erstellen Sie zuerst eine VM und starten Sie Docker dort im Betriebssystem. Ein Beispiel für die Installation per Cloud-Init finden Sie unter Best Practices.

Wie verwende ich Docker mit GPU-Unterstützung?

Für GPU-Container muss die VM zuerst eine vGPU erhalten und der passende GRID-Treiber muss funktionieren. Danach installieren Sie das NVIDIA Container Toolkit in der VM, damit Docker die GPU an Container weiterreichen kann. Hinweise dazu stehen unter Installation und Support von GPUs.

Wie kann ich eine neue virtuelle Maschine erstellen?

  • Gehen Sie zum Bereich "Compute" und wählen Sie "Instances".
  • Klicken Sie auf "Add Instance" und folgen Sie den Schritten zur Konfiguration der VM, einschließlich der Auswahl von Template/ISO, Compute Offering, Netzwerken usw.
  • Klicken Sie auf "Launch Virtual Machine", um die VM zu starten.

Was ist das Standard-Login für eine neue Ubuntu-VM?

Für offizielle Ubuntu-Cloud-Templates gibt es kein allgemeines Standardpasswort wie ubuntu/ubuntu. Der übliche Benutzername ist ubuntu, der Login erfolgt aber mit SSH-Key-Authentifizierung oder mit Benutzern, die Sie per Cloud-Init angelegt haben. Bei ISO-basierten Installationen legen Sie Benutzername und Passwort während der Betriebssysteminstallation selbst fest.

Soll ich ein Template oder eine ISO verwenden?

Für die meisten neuen VMs ist ein Ubuntu-Template der einfachere Weg: Das Betriebssystem ist bereits installiert und der Zugriff erfolgt typischerweise per SSH-Key. Eine ISO verwenden Sie, wenn Sie das Betriebssystem manuell installieren, Partitionierung oder Benutzer selbst im Installer festlegen oder ein nicht vorhandenes Betriebssystem benötigen. Nach einer ISO-Installation sollte die ISO ausgehängt werden, damit die VM nicht wieder in den Installer startet.

Warum bootet meine VM nach der Installation wieder in den Installer?

Die Installations-ISO ist wahrscheinlich noch angehängt oder steht in der Bootreihenfolge vor dem Root-Volume. Fahren Sie die VM in CloudStack herunter, detachieren Sie die ISO und starten Sie die VM erneut. Details stehen unter ISO nach Installation entfernen.

Wie lade ich ein QCOW2-Image richtig hoch?

Bootfähige QCOW2-Images mit Betriebssystem sollten als Template hochgeladen werden. Volumes sind für zusätzliche Datenplatten gedacht. Wählen Sie beim Template-Upload KVM, QCOW2 und einen passenden OS Type. Details stehen unter Templates.

Was bedeutet UploadError bei Template- oder Volume-Uploads?

Bei großen Uploads kann CloudStack in Timeouts oder Fehlerzustände laufen. Prüfen Sie, ob das Template oder Volume wirklich sichtbar und nutzbar ist, und wiederholen Sie den Upload bei Bedarf. Bei wiederholten Fehlern melden Sie Dateigröße, Upload-Typ, Projekt/Account und Fehlermeldung an die Cloud-Administration. Details stehen unter Upload-Fehler und Timeouts.

Warum kann ich ein Template nicht löschen oder nicht finden?

Prüfen Sie zuerst den Filter, zum Beispiel "My templates", und ob Sie in der richtigen Account- oder Projektansicht sind. Große Templates belegen Secondary Storage. Wenn ein Template nicht gelöscht werden kann oder weiter Quota blockiert, ist möglicherweise administrative Bereinigung nötig.

Wie kann ich eine Konsole für meine virtuelle Maschine öffnen?

Sie können die Konsole entweder über die Detailansicht Ihrer VM oder über die VM-Listenansicht öffnen. Klicken Sie auf den entsprechenden Button, um die Web-Konsole zu starten.

Kann ich SSH-Keys verwenden, um mich auf meine VM einzuloggen?

Ja, Sie können einen SSH Public Key auswählen, der automatisch auf die VM kopiert wird, um den SSH-Zugang zu vereinfachen.

Welchen Benutzernamen verwende ich für den SSH-Login bei Ubuntu-Templates?

Bei Ubuntu-Templates ist der initiale SSH-Benutzername in der Regel ubuntu, sofern Sie per Cloud-Init keinen anderen Benutzer angelegt haben. Der CloudStack-Accountname, die Uni-Kennung und der Name der VM sind nicht automatisch Linux-Benutzernamen innerhalb der VM.

Ein typischer Login sieht so aus:

ssh ubuntu@<vm-ip-adresse>

Wenn der Login mit Permission denied fehlschlägt, prüfen Sie zuerst den Benutzernamen, danach den verwendeten Private Key, die hinterlegten Public Keys und die Security Group für SSH.

Kann ich die Ressourcenlimits meines Accounts anpassen?

Nein, die Anpassung der Ressourcenlimits für Accounts liegt in der Verantwortung des Cloud-Administrators. Sie können eine Anfrage beim Administrator stellen, um die Ressourcenlimits anzupassen. Die angefragten Werte sollten möglichst nah am tatsächlichen Bedarf liegen, da CPU, RAM und Speicherplatz in der SPARCI-Cloud begrenzt sind.

Warum kann ich meine VM nicht größer skalieren, obwohl der Compute-Dialog die Größe anbietet?

Die Größen im Compute-Dialog sind nur mögliche VM-Konfigurationen. Zusätzlich prüft CloudStack die freien Ressourcenlimits des Accounts oder Projekts. Wenn diese Limits bereits durch andere VMs belegt sind, kann eine einzelne VM nicht größer skaliert werden, bis Ressourcen freigegeben oder die Limits durch die Administration erhöht wurden. Details finden Sie unter VM-Skalierung und Account-Limits.

Was bedeutet Secondary Storage bei Quotas?

Secondary Storage ist Speicher für Templates, ISOs und Snapshots. Er ist nicht dasselbe wie die Root-Disk oder Data Disks einer laufenden VM; diese zählen zum Primary Storage. Große eigene Templates oder viele Snapshots können daher Secondary-Storage-Quotas belegen.

Bekomme ich jede beantragte CPU- oder RAM-Erhöhung sofort?

Nicht immer. RAM-Erhöhungen sind oft einfacher möglich als große CPU-Erhöhungen, aber beides hängt von der aktuellen Clusterkapazität ab. Formulieren Sie Quota-Anfragen möglichst konkret und nah am tatsächlichen Bedarf. Bei größeren Gruppen kann eine Aufteilung in CloudStack-Projekte oder Instance Groups helfen, Ressourcen nachvollziehbar zu verwalten.

Warum kann ich keine neue VM erstellen, obwohl ich nur wenige CPU-Kerne anfrage?

CloudStack prüft die Ressourcenlimits des gesamten Accounts. Wenn bestehende VMs bereits alle verfügbaren CPU-Kerne oder fast den gesamten Arbeitsspeicher des Accounts belegen, kann keine weitere VM erstellt werden. Prüfen Sie in diesem Fall, ob bestehende VMs kleiner skaliert, archiviert oder gelöscht werden können. Weitere Informationen finden Sie unter Ressourcenlimits.

Meine VM ist sehr langsam oder friert ein. Was soll ich prüfen?

Prüfen Sie zuerst RAM, Swap, volle Dateisysteme, CPU-Last, I/O-Wartezeit und laufende Prozesse innerhalb der VM. Bei Speicherdruck helfen mehr RAM, weniger parallele Prozesse oder mehr Swap. Wenn mehrere VMs gleichzeitig betroffen sind oder eine VM deutlich langsamer ist als vergleichbare VMs, melden Sie VM-Namen, IP-Adressen, Zeitraum und Messwerte an die Cloud-Administration. Weitere Hinweise stehen unter Performance und Stabilität.

Bedeutet mehr vCPU automatisch mehr Leistung?

Nein. Mehr vCPUs helfen nur, wenn die Anwendung gut parallelisiert. Manche Workloads profitieren stärker von CPU-Takt, I/O, Speicherbandbreite oder schnellerem Storage. Prüfen Sie deshalb das Verhalten Ihrer Anwendung, bevor Sie sehr große VMs anfragen. GPU-Hosts sollten nicht als Ausweichlösung für reine CPU-Performance verwendet werden.

Was passiert, wenn ich eine virtuelle Maschine lösche?

Wenn Sie eine VM löschen, wird sie zunächst in den Papierkorb verschoben. Nach einem gewissen Zeitraum wird die VM automatisch endgültig gelöscht. Beachten Sie, dass die Erstellung einer VM mit dem gleichen Namen unmittelbar nach dem Löschen fehlschlagen wird.

Warum kann ich nach dem Löschen einer VM den Namen, die Disk oder die IP-Adresse nicht sofort wiederverwenden?

CloudStack löscht VMs nicht immer sofort endgültig. Eine gelöschte VM kann für einige Zeit in einem internen Trash- beziehungsweise Expunge-Zustand bleiben. Währenddessen können Name, Root-Volume, Data Disks oder IP-Zuordnungen noch blockiert wirken, obwohl die VM nicht mehr in der normalen Instanzliste sichtbar ist. Volumes können außerdem nicht gelöscht werden, solange CloudStack sie noch als attached betrachtet.

Warten Sie in diesem Fall auf die automatische endgültige Löschung. Wenn eine sofortige Bereinigung notwendig ist, melden Sie VM-Name, betroffene Disk oder IP-Adresse und die Fehlermeldung an die Cloud-Administration.

Kann ich Snapshots meiner VM erstellen?

Ja, wenn Ihre VM im Status "Running" ist, können Sie die Funktion "Take VM Snapshot" verwenden, um die Konfigurationsdaten der VM zu speichern. Beachten Sie jedoch, dass dabei keine Sicherung der Festplatten der VM durchgeführt wird.

Was sind Instance Groups und Affinity Groups?

Instance Groups ermöglichen die logische Gruppierung von Instanzen, um eine strukturierte Verwaltung großer VM-Anzahlen zu ermöglichen. Affinity Groups definieren eine Gruppe von VMs, die entweder auf dem gleichen Host gestartet werden sollen oder nicht. Dies kann bei speziellen Anforderungen wie vGPUs relevant sein.

Kann ich die Speichergröße meiner virtuellen Maschine nachträglich ändern?

Ja. Ändern Sie dazu das Root-Volume oder eine Data Disk im Bereich Storage. Danach muss der zusätzliche Platz innerhalb der VM noch der Partition beziehungsweise dem Dateisystem zugewiesen werden. Die Funktion "Scale VM" ändert CPU und RAM, nicht die Festplattengröße. Details stehen unter Resize Volume.

Kann ich meiner VM zusätzliche virtuelle Festplatten hinzufügen?

Ja, Sie können nach der Erstellung Ihrer VM zusätzliche virtuelle Festplatten als Data Disks hinzufügen. Gehen Sie zur Detailansicht Ihrer VM und wählen Sie die Option "Attach Disk" oder ähnliches.

Warum schlägt apt update mit HTTP-Repository-Fehlern fehl?

Wenn apt update Fehler wie Failed to fetch http://deb.debian.org/.../InRelease oder ähnliche Meldungen für http://archive.ubuntu.com ausgibt, prüfen Sie die Egress Rules der SPARCI Security Group. Ausgehender TCP-Traffic auf Port 80 muss erlaubt sein. Prüfen Sie außerdem Port 443 für HTTPS.

Das ist besonders bei Docker-basierten GitLab-CI-Jobs relevant: Auch wenn die APT-Sources der VM selbst auf HTTPS umgestellt wurden, können Container-Images intern weiterhin HTTP-basierte Paketquellen verwenden. Testen Sie die Erreichbarkeit zum Beispiel mit curl -I http://deb.debian.org und curl -I https://deb.debian.org. Weitere Hinweise finden Sie unter Fehlersuche bei ausgehenden Verbindungen.

Warum ist meine VM trotz offener SSH-Regel nicht erreichbar?

Prüfen Sie zuerst die Ingress Rule für SSH, den SSH-Dienst in der VM und den verwendeten Benutzernamen. Prüfen Sie außerdem, ob versehentlich restriktive Egress Rules gesetzt wurden. Nach Änderungen an Security Groups kann es einige Minuten dauern, bis Tests zuverlässig das neue Verhalten zeigen; in manchen Fällen hilft ein Neustart der VM. Weitere Hinweise finden Sie unter Änderungen an Security Groups.

Warum hat meine neue VM weder SSH-Zugriff noch Internet?

Prüfen Sie VM-Status, IP-Adresse, verwendeten Benutzernamen, SSH-Key beziehungsweise Cloud-Init, Ingress-Regeln für SSH und Egress-Regeln für ausgehenden Traffic. Wenn die Web-Konsole funktioniert, prüfen Sie innerhalb der VM Netzwerkadresse, Route, SSH-Dienst und einfache curl-Tests. Details stehen unter Fehlersuche bei neuen VMs ohne SSH oder Internet.

Meine VM hat keine IP-Adresse. Was soll ich tun?

Prüfen Sie über die Web-Konsole ip a und ip route, starten Sie die VM kontrolliert über CloudStack neu und versuchen Sie gegebenenfalls eine DHCP-Erneuerung mit sudo dhclient -r und sudo dhclient -v. Wenn mehrere VMs betroffen sind oder keine IP vergeben wird, melden Sie VM-Namen, Zeitpunkt und Diagnoseausgaben an die Cloud-Administration. Details stehen unter VM erhält keine IP-Adresse.

Muss ich für SSH im VPN sein?

In der Regel ja, sofern Sie nicht aus dem Universitätsnetz zugreifen oder eine externe Freigabe über das Rechenzentrum eingerichtet wurde. Zusätzlich muss die Security Group eingehenden TCP-Traffic auf Port 22 aus Ihrem Quellnetz erlauben. Details stehen unter SSH-Zugriff aus dem Uni-Netz.

Welche DNS-Server soll ich in meiner VM verwenden?

Verwenden Sie normalerweise die per DHCP bereitgestellte DNS-Konfiguration der Universität. Manuell gesetzte öffentliche Resolver wie 8.8.8.8 können in der SPARCI-Umgebung Probleme verursachen. Hinweise stehen unter DNS-Konfiguration in VMs.

Warum ist der Netzwerkdurchsatz ungefähr auf 25 MB/s begrenzt?

Ein CloudStack Network Offering kann eine Rate wie networkrate: 200 enthalten. Das bedeutet typischerweise 200 Mbit/s, also grob 25 MB/s. Eine Änderung ist administrativ und kann einen VM-Neustart erfordern. Details stehen unter Netzwerkdurchsatz und Rate Limits.

Warum erscheint meine CloudStack-IP nicht als frei im DNS-Tool?

CloudStack ist maßgeblich für die aktive VM-IP-Zuweisung. Externe DNS-Tools können alte oder anders gefilterte Zustände zeigen. Wenn CloudStack einer VM eine IP zugewiesen hat, verwenden Sie diese IP für den DNS-Eintrag oder klären Sie auffällige Altzustände mit der Cloud-Administration. Details stehen unter DNS-Namen und IP-Adressen.

Wie können externe Kooperationspartner per SSH auf eine VM zugreifen?

SSH von außerhalb des Universitätsnetzes beziehungsweise ohne VPN ist in der Regel durch vorgelagerte Firewall-Regeln gesperrt. Die Freigabe erfolgt über das Rechenzentrum beziehungsweise ZIMT, nicht direkt durch die Cloud-Administration. Üblicherweise muss auf der VM Passwort-Login deaktiviert und Key-only-SSH aktiviert sein. Details finden Sie unter Externer SSH-Zugriff.

Backups

Wie sichere ich meine Daten auf einer virtuellen Maschine?

Für Backups Ihrer Daten sind Sie selbst verantwortlich. Eine ausführliche Erläuterung zu Verantwortlichkeiten, zum Unterschied zwischen Snapshots und Offsite-Backups sowie zu empfohlenen Backup-Zielen finden Sie auf der Seite Backups.

Sind Snapshots in CloudStack ein Ersatz für Offsite-Backups?

Nein. Snapshots in CloudStack sind kein Ersatz für Offsite-Backups. Details dazu finden Sie auf der Seite Backups.

Wo sollten Backups liegen?

Wichtige Daten sollten außerhalb der CloudStack-Infrastruktur gesichert werden. Konkrete Empfehlungen finden Sie auf der Seite Backups.

Kann ich die Anzahl der CPU-Kerne meiner VM nachträglich ändern?

Ja, Sie können die Anzahl der CPU-Kerne Ihrer VM nachträglich ändern. Im Zustand "Stopped" können Sie die Option "Scale VM" verwenden, um die zugeordnete CPU-Anzahl anzupassen.

Wie sicher sind meine virtuellen Maschinen in der Cloud?

Die Sicherheit Ihrer virtuellen Maschinen in der Cloud hängt auch von Ihrem eigenen Umgang mit den Systemen und Daten ab. SPARCI ist keine zertifizierte sichere Rechenumgebung; Verschlüsselung, Hardening und vergleichbare Schutzmaßnahmen müssen bei entsprechendem Schutzbedarf durch Nutzer:innen umgesetzt werden. Weitere Hinweise finden Sie unter Safe Computing und Nutzerverantwortung.

Kann ich meine virtuelle Maschine in den Ruhezustand versetzen?

Nein, in der Regel unterstützen Cloud-Plattformen den Ruhezustand von virtuellen Maschinen nicht. Sie können jedoch Ihre VM ausschalten, um Ressourcen zu sparen, und sie dann später wieder starten.

Wo kann ich sehen, ob es Wartungsarbeiten an der Cloud-Plattform gibt?

Um Informationen über Wartungsarbeiten an der Cloud-Plattform zu erhalten, können Sie unsere Statusseite unter https://status.sparci.de/ besuchen. Dort finden Sie aktuelle Informationen zu Wartungsarbeiten und eventuellen Problemen mit der Infrastruktur.

Was tun, wenn SSH und Web-Konsole gleichzeitig hängen?

Wenn SSH nach wenigen Befehlen hängt, die Web-Konsole nicht reagiert oder mehrere Zugriffsmethoden gleichzeitig ausfallen, kann ein Cloud-Netzwerk- oder Hostproblem vorliegen. Prüfen Sie zuerst die Statusseite unter https://status.sparci.de/. Wenn dort nichts bekannt ist, melden Sie VM-Name, Zeitpunkt, Fehlermeldungen und die betroffenen Zugriffsmethoden im Supportkanal.

Was bedeutet Unable to orchestrate start VM oder StartAnswer?

Solche CloudStack-Orchestrierungsfehler beim Erstellen oder Starten einer VM sind normalerweise kein Problem, das innerhalb der VM behoben werden kann. Melden Sie den vollständigen Fehlertext, VM-Namen, Zeitpunkt, Account/Projekt und gewähltes Offering an die Cloud-Administration.

Ist in Publikationen ein Acknowledgment für SPARCI erforderlich?

Zwar sind wir mit unserem SPARCI Großgeräteantrag nicht verpflichtet Acknowledgements in Forschungsarbeiten anzugeben, die DFG begrüßt es aber ausdrücklich, da solche Nennungen es ihnen erleichtern, wissenschaftliche Ergebnisse nachzuverfolgen und auch den Nutzen der Förderungen gegenüber den Geldgebern zu dokumentieren.

Wir schlagen demnach die folgende Formulierung vor, um der Förderung von SPARCI durch die DFG Attribut zu zollen:

This research has been supported by the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) under Research Grant No. 432399058.

bzw. auf Deutsch:

Diese Forschung wurde unterstützt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) unter der Förderungsnummer 432399058.